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Jana Hauptmann
Janas Weg aus Panik: Kundalini Yoga als Anker
Manchmal gibt es Gespräche, die bleiben noch lange im Körper. Nicht, weil sie laut oder dramatisch waren. Sondern weil sie ehrlich sind. So war es bei meiner Folge mit Jana.
Jana ist eine junge Frau, die in ihrer Jugend stark unter Panikattacken gelitten hat. Wer das kennt, weiß: Das kommt nicht „einfach nur im Kopf“. Das fühlt sich an wie Alarm im ganzen System. Und genau deshalb hat mich ihre Geschichte so berührt.
Jana hat über die Jahre vieles ausprobiert. Kurse, Wege, Unterstützung, auch Therapien. Und irgendwann hat sie etwas gefunden, das für sie wirklich einen Unterschied gemacht hat: Kundalini Yoga. Nicht als Zaubertrick, sondern als Praxis. Als etwas, das sie regelmäßig gemacht hat, das sie stabilisiert hat, das ihr geholfen hat, wieder Vertrauen in ihren eigenen Körper zu bekommen.
Heute sagt Jana, dass sie kaum bis gar nicht mehr unter Panikattacken leidet. Und was ich besonders stark fand: Sie kann darüber sprechen, ruhig und klar. Ohne Panik in der Stimme, ohne Wegdrücken. Einfach ehrlich.
Für mich persönlich war die Aufnahme auch emotional. Ich habe selbst gelegentlich Angstattacken. Das ist nicht das Gleiche wie eine Panikattacke, aber es liegt nah genug dran, dass es etwas in mir anstößt. Und genau deshalb war dieses Gespräch nicht nur informativ, sondern auch aufwühlend auf eine gute Art. So ein Gespräch, bei dem man danach kurz still wird.
Was ich an Jana so geschätzt habe, war ihre Ruhe. Sie hat nicht beschönigt, aber auch nicht dramatisiert. Sie hat mitfühlend erzählt, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Und genau das macht diese Folge so wertvoll: Man bekommt Einblick, ohne dass es schwer erdrückt.
Und ganz ehrlich: Ich habe früher Yoga Stunden gemacht, aber ohne wirklich zu wissen, wie viele verschiedene Richtungen es gibt und wie unterschiedlich sich das anfühlen kann. Seit dem Gespräch denke ich öfter: Vielleicht buche ich mir wirklich mal ein paar Stunden bei Jana und berichte euch dann, wie das für mich war. Nicht als Bewertung, sondern als Erfahrung.
Am Ende hat Jana mir noch ein kleines Geschenk gegeben: einen Stein für Ruhe. Und ausgerechnet an diesem Tag habe ich ihn wirklich gebraucht. So simpel, so schön, so passend. Manchmal sind es diese kleinen Dinge, die einen wieder zurückholen.
Danke, liebe Jana, dass du mich mitgenommen hast in deine Welt und in deinen Weg. Und an euch: Wenn euch das Thema Angst, Panik, innere Unruhe oder Selbstregulation betrifft, dann hört unbedingt in die Folge rein. Vielleicht ist da ein Gedanke dabei, der hängen bleibt. Oder ein erster Schritt, der sich machbar anfühlt.
Eure Steffi von Zimmer für zwei

